Das etwas andere Lohnmodell

Bro Andreas Brönnimann

Wer bei Panter arbeitet, weiss genau wie viel seine Arbeitskollegen verdienen - nämlich genau so viel, wie man selber verdient. Die Lohnhöhe variiert von Monat zu Monat und dies bei jedem Mitarbeiter. Der einzige Unterschied ist, dass es zwei Lohnstufen gibt. Weshalb es bei Panter keinen fixen Monatslohn gibt, die Transparenz auch beim Lohn gelebt wird und was es mit diesen zwei Lohnstufen auf sich hat, breiten wir hier gerne mal aus.

Lohnmodell

Panters monatliche Performance macht den Lohn

Bei Panter variiert der Lohn von Monat zu Monat und wird mithilfe der monatlichen Performance und dem Stundensatz errechnet. Jeder Panter-Mitarbeiter erfasst seine gesamten Arbeitsstunden pro Monat. Dabei wird unterschieden, ob die Stunden für ein Kundenprojekt geleistet wurden oder es sich um Panter-interne Aufgaben gehandelt hat. Kurz; sind die gearbeiteten Stunden einem Kunden verrechenbar oder nicht?

Aus all den Stunden wird die so genannte Performance berechnet: Anzahl aller verrechenbaren Stunden, geteilt durch alle erfassten Stunden aller Mitarbeiter.

Der Stundensatz für Ferien wird jährlich neu festgelegt. Dieser wird anhand der durchschnittlichen Performance des Vorjahres berechnet. Der Lohn eines Mitarbeiters berechnet sich daher wie folgt:

Anzahl gearbeitete Stunden des betreffenden Mitarbeiters × monatliche Performance × Stundensatz

Zwei Lohnstufen - der einzige Unterschied

Ursprünglich gab es bei Panter nur eine Lohnstufe - einen Einheitslohn für Senior-Mitarbeiter. Um auch Talenten, welche noch nicht auf Seniorstufe sind den Einstieg bei Panter zu ermöglichen, wurde die zweite Lohnstufe eingeführt. Nicht-Seniors verdienen 70% des Senior-Lohns and that’s it!

Zahltag

Die Höhe des jeweiligen Monatslohns ist von den effektiv geleisteten Stunden abhängig und natürlich erst bestimmbar, wenn alle Stunden erfasst wurden. Die Lohnzahlung erfolgt dementsprechend erst um den 10. des Folgemonats. Jedem neuen Mitarbeiter wird dies im Vorfeld klar kommuniziert.

Nebst den effektiven Arbeitsstunden und dem Volumen der Aufträge ist auch die Anzahl der Arbeitstage eines Monats eine Variable, die den jeweiligen Lohn beeinflusst.

Panters Lohnberechnungssystem funktioniert natürlich nur dann, wenn auch alle Mitarbeiter gewissenhaft ihre Stunden erfassen. Diese Herausforderung meistert man bei Panter nicht etwa mit totalitärer Überwachung, sondern mit der sorgfältigen und überdachten Wahl von neuen Mitarbeitern. Wie Panter bei dieser Selektion vorgeht haben wir im Blogpost “Panter, die demokratische Firma” beschrieben.

Die Vorteile

Durch Panters Lohnmodell kann jeder Mitarbeiter seine Arbeitszeit sehr flexibel gestalten. So ist es beispielsweise möglich, für einzelne Tage unbezahlten Urlaub zu beziehen. Der Mitarbeiter muss sich dazu lediglich mit dem Projektteam koordinieren und erfasst für die entsprechenden Tage keine Arbeitszeit. Wer also in einem Monat mit seinen Arbeitsstunden nur auf 40% kommt, erhält dementsprechend den Lohn für 40% Arbeit. Umgekehrt heisst das aber natürlich auch: wer mehr arbeitet, erhält auch mehr Lohn.

Das Modell hat auch einen grossen Vorteil für Panter. Dank des performanceabhängigen Lohns reduzieren sich die Lohnkosten direkt, wenn gezielt mehr interne Projekte realisiert werden oder wenn es zum Beispiel wirtschaftlich etwas schlechter geht. Panter muss entsprechend nicht sofort Sparmassnahmen ergreifen. Indirekt dient dies wiederum den Mitarbeitern. Bei der ersten kleinen Krise besteht so kein Grund zur Angst, dass man den Job verliert.

Durch die zwei Lohnstufen und den frei zugänglichen Lohnabrechnungen jedes Mitarbeiters sind bei Panter die Lohnzahlungen absolut transparent.

Damit die Panter-Mitarbeiter bei einer sehr schlechten Auftragslage nicht auf ihren Lohn verzichten müssen, gibt es bei Panter einen garantierten Minimallohn von CHF 6000.- bei einem Pensum von 100%.

Die Nachteile

Bei einem variierenden Monatslohn ist die Planung der Finanzen ein wenig schwieriger und bei einem kürzeren Monat wie Februar ein tieferer Lohn vorbestimmt.

Ein anderer Nachteil ist, dass der Lohn abhängig vom Volumen der Aufträge ist. Wenn nämlich weniger Aufträge vorhanden sind, sinkt Panters monatliche Performance und das wiederum bedeutet weniger Lohn.

Weiter ist die Auszahlung der Löhne erst möglich wenn alle Daten erfasst sind und daher abhängig von der Pünktlichkeit jedes Mitarbeiters. Erst wenn die Stunden alle erfasst und durch die Projektleiter freigegeben wurden, kann die Auszahlung erfolgen.

Und wie viel nun?

Weil wir stolz auf die Transparenz in unserem Unternehmen sind und dies auch gerne bei anderen Unternehmen sehen würden, veröffentlichen wir unter anderem auch die effektiven Zahlen bezüglich Lohn auf unserem Dashboard.

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